Archive for Juni 2014

Hawaii 2013

Juni 5, 2014

Alt, aber für mich gerade jetzt noch brandaktuell:

Mein 5. Start beim Ironman World Championship in Kailua Kona
Wieder einmal durfte ich zu meinem Lieblingsrennen fliegen – spät (auch wie immer) beruflich bedingt flog ich Samstag Richtung Frankfurt-SFO-Kailua Kona.
Ich kam „nach Hause“, Regina und Peter erwarteten mich bereits, mein Gepäck war auch pünktlich. Zu meiner grossen Überraschung (in SFO) teilte ich mit den Duisburgern ASVlern Petra und Felix das Appartement plus Christiane, die sich in Schweden qualifiziert hatte.
Jeden Morgen genoss ich das Riesen-Aquarium und gewöhnte mich ans Wasser. Sehen und gesehen werden, die Ansage wie in jedem Jahr nahmen viele Athleten wörtlich und es war einfach herrlich, dieses posing zu sehen 😉
Wie im Flug verging die Race-Woche und schon befanden wir uns beim Welcome-Bankett! Die Erdinger Party nahmen wir selbstverständlich am Vorabend auch wahr, ein gelungenes Fest!
Radtechnische Probleme (die komischerweise fast jeder bei seinem Rad bemerkt) waren leicht zu lösen, dank Peters Einsatz konnten wir Athleten hin und herfahren, wurden quasi immer geshuttled….so auch zum RACE DAY! Am Tag zuvor liess ich mich von meinem Sposor RockTape auf dem Messestand tapen ( die Knie und auch der Rücken hielten dann super im Wettkampf).
Klugerweise nahm ich dieses Mal kein Protein mit auf die Strecke und hatte somit auch null Probleme mit der Ernährung. Die einzige grosse Unbekannte war der Marathon, seit Mai war der linke Meniskus kaputt und sehr wenig bis kein Lauftraining möglich. Es galt also voll schwimmen und voll Rad fahren! Leider war es nicht so heiss wie in 2012, auch kaum Wind, so dass meine „grosse“ Übersetzung bergab und mit Rückenwind nicht vorteilhaft war. Dafür konnte ich auf dem Rückweg aber gegen den Wind und „bergauf“ kurbeln und war schnell, so schnell wie nie vorher auf der Strecke! Beim zweiten Wechsel vergass ich das DIxie und musste leider auf ein freies im Dorf hoffen….
Das Laufen war zäh, und immer wenn ich mehr speed machen wollte, kam ich an muskuläre Grenzen (mangels Lauf-km). Ich entschied also ein gleichmässiges Tempo zu gehen, was super funktionierte, nur eben nicht so schnell wie erhofft.
Als ich nach meiner persönlichen Hawaii-Bestzeit in 10:30 h die Ziellinie überquerte (ich hatte den letzten km schon als Ziel genutzt und es jeden cm genossen) war ich überglücklich – völlig egal welchen Rang ich damit erzielte. Es war der 6. Den ich auch bei meinem ersten Start genau vor 10 Jahren innehatte. Nur jetzt war ich schneller ;))
Das Grinsen war nicht mehr zu stoppen….so ein tolles Wettkampf-feeling ist ja eher selten! Logisch waren wir auch noch auf der Finish-Line-Party, dafür reicht die Standkraft immer noch aus.
Zum ersten Mal hatte ich nach dem Wettkampf die ganze Woche Urlaub, konnte also mit einigen anderen zusammen noch viele schöne Ausflüge über die Insel machen.
Vielen lieben Dank an meine Sponsoren Sailfish und RockTape, meinen Trainer Jo, die weltbeste Schwimmpartnerin Carmen, Regina und Peter Sauerland vom Team Sauerland und allen „Fans“, die wie in Zürich die Daumen gehalten haben.
Ich versuche, in 2014 wieder dabei zu sein! Jetzt erstmal das Knie machen lassen und schauen, dass ich wieder ins Laufen komme 
Roadrunner Iris

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Saison 2014 ist eröffnet

Juni 4, 2014

Oldenstadt Laufrunde

Oldenstadt Laufrunde

Zeitfahren

Mallorca 2014

Mallorca 2014

Nach einigen Wochen Pause aufgrund der zweiten Meniskus-OP (anderes Knie), startete ich ganz ganz langsam in die neue Saison, erst einmal ein nettes Camp auf Lanzarote 9 Tage erlebt. Mit Pro Trainingtours im schönen Hotel Sands Beach (Costa Teguise) konnte ich mit Karin einige km Grundlage machen. Langsam stieg ich auch ins Lauftraining wieder ein (Februar!).

Zu Hause war zum Glück das Wetter stabil und auch in der Schweiz/Deutschland mal regenfrei, so dass ich weiter km auf der Straße gesammmelt habe (Bettina, super war es im Tessin).
Zu Ostern flog ich allein ins nächste Camp,aus beruflichen Gründen konnte ich erst in der zweiten Woche ins Pro Trainingtours Camp einsteigen, war aber kein Problem und die zweite Woche ging schnell herum, ich traf Duisburger Freunde, die ich gut 13 Jahre nicht gesehen hatte und fuhr mit ihnen ein paar Mal zusammen. Die Laufrunden im Naturschutzgebiet stärkten mein Knie offensichtlich, ohne Probleme lief ich nun bereits kleinere Intervalle.

Am 17. Mai startete ich in der Mannschaft/Staffe für die Trigether Zürich in der Sola-Staffette auf der zweiten Frauenstrecke (8.74 km mit gut 170 HM). Heftig ging es 2/3 rauf und das letzte steil herunter. Verletzungfrei nahm ich Kurs auf meine erste Mitteldistanz in 2014!
Es sollte in Oldenstadt/Uelzen sein, letztes Wochenende (28.5.-2.6.) fuhr ich in Etappen dorthin (von Zürich aus ist es mega weit)….alles schien gut – aber…
Das Rad hat bereits bei der Ausfahrt in Ulm gezickt, ich konnte aber kein Problem erkenn, Ritzel schien fest. In Uelzen dann der Test am Samstagnachmittag (leider, da war der einzige Radladen zu) mit der Erkenntnis, dass eben das Ritzelpaket wackelte wie ein Lämmerschwanz. SUPER! Nach mehreren sms und Whats app Nachrichten, brachten wir dann am WK Tag Sonntag einen Distanzring her, mein Burder mit dem entsprechenden Werkzeug angereist, nahm das Paket runter, Ring rauf und danach ewas einstellen. Immerhin, es war fest und klapperte nicht mehr. Die Schaltung ging, aber nicht optimal.
Überhaupt schien es ein sehr unangenehm kalter Tag zu werden. Da die MD in zwei Startwellen aufgeteilt war, musste ich länger ausharren und hatte auch niemanden zum Schwimmen….mmmh Zur Wechselzone vom See wie üblich sehr steil hochgegangen! und dann ab aufs P3. Der Kurs (4 Runden) war flach bis wellig, aber eckig und nur zum Drücken, keine Erholung. Bereits nach der 2. Runde tat der Rücken weh (Kälte), aber als in der 3. mich die Berliner Friesen nacheinander überholten, machte ich weiter Druck und der Schmerz ging weg. Beim Laufen waren es sogar 8 Runden um den See, 2/3 Naturweg mit singletrails und ein wenig Asphalt am Schluss. Trotz Führungs-MTB wusste ich nicht wo ich stand (bis auf die ANsage natürlich, dass ich immer noch führte). Also hiess es 8 Runden durchziehen und am Tempo bleiben! Imemrhin die letzten 200m konnte mir die dame sagen, daß hinter mir niemand zu sehen war.
Ein gelungener Auftakt, schnelle Zeiten (2:36 Rad und 1:35 Lauf bei den Bedingungen), die mich für Frankfurt selbstbewusst machen!

Nun geht es erstmal wieder ins Trainingscamp (Roth), ein paar Tage die schöne Strecke genießen.

Davon berichte ich sicher Ende kommender Woche.

Schönes Training allen und haut rein im Wettkampf!!!!