Ironman Switzerland 2013 well done

0427_023370427_01372Mit einer aufgestellen Supporterin und Eltern als Fans an der Strecke ließ es sich am Sonntag gut ins Rennen starten. Bettina hatte den Auftrag, mir auf der Radstrecke zwei Flaschen mit meiner eigenen Mischung anzureichen und auf der Laufstrecke bei Bedarf Sponser Gels mit Koffein und auch Salty Gels oder aber nur Wasser zum Kühlen zu reichen.

Wie immer war die letzte Nacht eine Tortur, daran wird sich wohl nichts mehr ändern, habe ich doch schon 10 Jahre Ironman-Erfahrung auf dem Konto! Beim Wasserstart entschied ich mich für den „Frauenstart“ links, bei dem wundersamerweise die Hälfte doch recht kräftig und behaart als Männer durchgehen konnten 😉 – eine Fehlentscheidung, so schlecht und mit Behinderungen kam ich noch nie weg. Zum Glück fand ich vor der ersten Wendeboje gute Füße, denen ichfast immer folgte (Richtungswechsel ausgenommen). Bis zum Landgang über die Saffa-Insel klappte das, danach fand ich ihn nicht mehr im Gewühl. Dennoch hatte ich ein super Gefühl beim Schwimmen, umso entäuschender die Endzeit…. doch auch mein Schwimmanzug war am Rücken komplett offen (vielleicht eine Behinderung?).

Die erste Radrunde war nicht perfekt, noch waren die Muskeln etwas steif, aber mit den 1200 HM lockerten sie sich gut, so dass auch die Anstiege in der zweiten Runde locker hochgekurbelt werden konnten. Die hohen Temperaturen bis zu 36 ° waren für mich optimal, allein die Luftfeuchtigkeit passte nicht in den Hawaii-Vergleich…

Vier Laufrunden sollten folgen, bereits in der ersten überlegte ich wie ich die „Cross-Passagen“ nutzen konnte und nicht negative Gedanken an die Steigungen und Unterführungen herrschen zu lassen. Der Rückenwind half dabei…klar, nach dem Wendepunkt gab es Gegenwind mit Staub und Dreck der unbefestigten Wege, aber ich schaffte es, mich auch über die 3. Runde zu motivieren trotz der langsamen Zeit. Dennoch: ohne relevante Laufkilometer ging es zeimlich gut. In der letzten Runde allerdings hatte ich keine Lsut mehr, länger auf das Ziel zu warten und drehte nochmal auf. In einem wahren 7-km-langen Schlusssprint machte ich den Sack zu und holte mit dem Sieg in der AK den ersehnten Hawaii-Slot!
Dafür habe ich gekämpft! Für den Sieg habe ich die letzten Wochen gelebt! Nach der Entäuschung über den verpassten Start in Nizza war das meine Genugtuung.

Gern nahm ich die schöne Medaille und weitere Geschenke im Ziel entgegen.

Montag beim Brunch im Albisgütli genoss ich nebst Vereinskollegen und Freunden die Siegerehrung und anschliessende Slotvergabe! HURRAAAA

Noch im gleichen Atemzug schrieb ich eine mail an Regina und Peter, um so schnell wie möglich gute Flugverbindungen zu sichern. Am 5. Oktober geht die zweiwöchige Reise nach Kona – 10 Jahre nach meinem Debüt – los. Bis dahin sollte mein Knie sich beruhigen und bis zum 12.10. einfach halten! Carmen, mit RockTape und deiner Behandlung wird das sicher klappen!

VIELEN lieben Dank an Dich, Christoph, RockTape, meinen Physio (Roman, du warst super an der Strecke), BETTINA – weltbeste supperoterin, Fredrick von Sailfish, meine ELtern und allen, die mir von Herzen die Daumen gedrückt haben!
Meinem Coach Joseph Spindler und Diana merci merci merci!!!!!!!

Morgen geh ich dann mal paar Tage in Vorarlberg Urlaub machen 😉
CIAO bis bald (Fotos lade ich auch noch hch)

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