Archive for Juli 2012

KONA ruft

Juli 16, 2012

Nach Frankfurt mit dem verpatzten Wettkampf (aufgrund der Kälte) entschied ich mich gleich am Abend für eine Anmeldung in Zürich, falls noch möglich. der 16. IM Switzerland sollte noch Platz haben! Gesagt getan, anmelden und präparieren war eins, hatte ich ja mit Frankfurt im Grunde eine harte Trainingseinheit gemacht.

Das Schwimmen lief ganz nach Wunsch, kaum „Kontakte“ zu den Mitstreitern gehabt und dadurch auch eine gute Linienführung. Das Velofahren war im Schnitt sehr gut, leider kam auch diesen Sonntag Regen und die Kälte dazu, denn es hat hier schon 700 bis 800 hm und dazu der eisige Wind…Trotz zusätzlichem Radtrikot, Weste, Schuhkappen und Armlingen gelang es mir nicht ganz, die Kälte zu ignorieren. Immerhin es gab auch ein paar trockene Kilometer (von oben). Dafür beim Laufen immer wieder kräftige Regengüsse und dazu der Wind am See. Langsam merkte ich, wie die Kraft schwand, aber jeder, der einen (oder mehr) Ironman gefinisht hat, weiss, dass das kommen kann. So spulte ich mit dem was noch übrig war, die letzten 15 km ab und wurde am Ende mit einem tollen Sprecher, Cheerleaders und eben der Ziellinie belohnt. Sieg in der AgeGroup und somit bereits zum vierten Mal auf demWeg nach Kona zum Ironman World Championship .

 

Vor eineinhalb Jahren hätte ich das nicht für möglich gehalten. Nach dem schweren Unfall dort auf der Radstrecke am WK Tag, wollte ich nicht an Sport denken und glauben!
Zäh habe ich mich zurückgekämpft, nach den vielen schnellen Geländeläufen hier im recht „welligen“ Gelände zog ich mir bereits Anfang Mai eine Wadenverletzung zu, die Achillessehne war ohnehin schon etwas lädiert (ab und zu gereizt). Statt Ruhe zu geben, bestritt ich den Crosslauf, immer der Meinnung, etwas Gutes für den Ironman Frankfurt zu tun. Nichts war es, seitdem keine vernünftige Laufeinheit mehr gemacht und vor Frankfurt 3 Wochen keinen Meter gelaufen (als Trianing)……bereits für Rapperswil hat mir meine Trainingspartnerin und Orthopädin http://www.orthopaedie-oerlikon.ch Dr. med. Carmen Grosse die Wade mit RockTape zugeklebt und….auch für den Ironman Zürich (bereits Freitag) war ich gut präpariert. Nun ist der weg nach Kona frei!!!! Hurraaaaaa…..und bis dahin ist ganz sicher die Sehne wieder tip top (dank Carmen und RockTape).
Es ist einfach klasse, wenn man jemanden an seiner Seite hat, der/die genau weiss, worauf es uns Sportlern ankommt. Mit einem einfachen „höre mit dem Sport auf“ ist uns ja nicht geholfen ;)) , so ist sie als aktive Triathletin ebenso erfolgreich auf Hawaii (3. Platz 2011) wie auch als Spezialistin für zB. Knie uva.

@ Carmen, danke danke, kann ich gar nicht genug sagen!!!!

PS: schwimmen mit dir ist auch der Hit gemeinsam in Oerlikon, meine Zeiten sind wieder die „alten“ Perfekt!!!!  Danke an meinen Sponsor Sailfish, für das Vertrauen und die einfach besten Neos und super Wettkampfsachen! So macht Ironman doppelt Spaß, wenn man einfach die besten und richtigen Parnter an seiner Seite weiß!

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Frankfurt Ironman European Championship 2012

Juli 9, 2012

Donnerstag reiste ich nach der Arbeit nach Frankfurt und konnte mir bereits am nächsten Morgen die IM Messe anschauen, Unterlagen holen und wieder einmal (das 6. Mal) die IM Luft in Frankfurt schnuppern. Ich erwarb neue „Recovery“ Schuhe Leguana, die ich aber erst nach dem Rennen zum Erholen einsetze.

Desi kam Freitag mit dem Zug und gemeinsam holten wir auch ihre Startunterlagen u nd fuhren z ur Eissporthalle zur Wettkampfbesprechung. Dort trafen wir auch Matthias (von meinem Verein in Zürich: Trigether). Ein Abendessen, was üblicherweise aus Pasta bestand rundete den Abend ab. Samstag konnten wir ausgeschlafen die restlichen Vorbereitungen bis zum Check In erledigen und noch einmal in den Langener Waldsee springen. Danach war Jessie so lieb und verklebte meine lädierte Achillessehne mit RockTape, damit auch nichts schief gehen kann!!!! Das Tape half mir in Rappi sensationell und im Training ist es nicht mehr wegzudenken!

 

Die Nacht war wieder einmal extrem kurz (oder lang aus meiner Sicht, die ich nie schlafen kann)….und so shuttelten wir um 4:50 Uhr zum See….toelle Stimmung erwartete uns. Viel Zeit war gar nicht, jeder machte sein Rad klar und legte die Gels parat…dann anziehen und ab zum See.

Mein Start um 6:45 Uhr war klasse, ich hatte richtig Spaß beim schwimmen, so dass ich in guten 55 min aus dem Wasser war. Mit Freude fuhr ich ziemlich schnell nach Frnakfurt hinein und auch Bergen Enkheim sollte kein Hindernis werden. Bereits in „The Hell“ machte sich Regen auf der Strasse bemerkbar, der dann in Dauerregen mit starken Windböen überging und mich bis Frankfurt so sehr auskühlte, dass ich nicht einmal mehr meine Gels aus dem Anzug bekam. Zitternd und geschwächt machte ich halt, schaute das Rad nochmals durch und beendete aufgrund der Krämpfe in den Beinen und im Rücken das Rennen. Tief entäuscht (vor allem über mich) verzog ich mich ins Hotel, duschte heiss, ging wieder zum Rennen , ass etwas und entschied, dass ich den Rest des Tages Desi und Matthias, Felix und die vielen vielen Athleten anfeuere.

So konnte ich meinen Frieden mit mir machen und nun hoffe ich auf ein schnelles gutes Rennen in ein paar Wochen oder erst im Herbst. Also DAUMEN halten, dass mal der SOmmer kommt.

Danke an meine lieben Freunde und Verwandten, die am PC saßen und mir die Daumen drückten, mich gleich anriefen und mir nun in der „Krise“ helfen. Auf jeden Fall ist die Saison 2012 noch lange nicht beendet!

CU 😉

Generalprobe geglückt

Juli 9, 2012

Beim vorerst letzten Ironman 70.3 in Rapperswil CH lief fast alles top. Nach nicht ganz optimalem Schwimmen (zurück war die Orientierung nicht so toll), ging es auf die anspruchsvolle Radrunde. Da es durch Starkregen (pünktlich vor dem Start war es dann trocken von oben) nasse Strassen hatt, bin ich recht vorsichtig gefahren, Carbonfelgen bremsen nicht so schnell und das Gefühl bei Nässe musste ich mir erst einprägen.

Die zweite Runde lies ich es krachen und machte eine gute Radzeit insgesamt. Leider habe ich ein trinksystem verwendet, welches für mich zu kompliziert scheint, beim LAufen hatte ich 10 km lang einen Trommelbauch, die gesamte Muskulatur war fest von dem „Saugsystem“. Nun ja zum Glück gibt es je 21 km und so pushte ich mich in der zweiten schnellen Laufrunde (gesamt 1:40 h), das bescherte mir den zweiten Platz und gesamt 5:02 h. Es sollte ohnehin ein Test für Frankfurt werden und ich war happy, dass es geglückt ist.

Neue Fotos gab es erst hinterher, die schönen Zipps sind nicht mehr drauf gewesen zu dem Zeitpnkt, wird aber mit WK Bildern nachgeholt.