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Gigathlon 2011 als neue Herausforderung

Juli 13, 2011

Es ist soweit, ich habe wieder Wettkampfluft geschnuppert, auch wen „nur“ als Ersatz in einem Team of Five als Schwimmerin. Zweimal 3 km ist aber auch erst einmal zu leisten, mit langen Wartezeiten auf die Reamkollegen und verschiedenen Temperaturen (Samstag auf 1400m Höhe in Crans Montana und am Sonntag in Raron bei 30° Sonne schattenfrei). Morgen kommt der neue Bericht über das tolle Wochenende im Wallis auf die Webseite im blog

Gigathlon 01.-03.07.2011

Als ich vor
twa 5 Wochen von einer Freundin gefragt wurde, ob ich beim Gigathlon schwimmen
möchte, sagte ich spontan zu, da es die Gelegenheit für mich bot, die Schweiz
endlich ausserhalb Zürichs zu sehen, zumindest einen schönen Teil davon. Der
Gigathlon wurde im Kanton Wallis ausgetragen und versprach viele 4000er sehen
zu können,  bei schönem Wetter….

Ein Teamtreffen ermöglichte, alle Mitstreiter im Team of Five  vorher kennenzulernen und die
organisatorischen Dinge festzulegen. Mit einem Van fuhren wir dann Freitag,
01.07.2011, Richtung Süden. Nach Abgabe des Rennvelos in Sion und des Bikes in Crans
Montana, checkten wir pünktlich vor 21 Uhr in Turtmann auf dem Zeltplatz ein.  Ziemlich müde stellten wir alles
auf und gingen zum Essen.

Die Organisation hatte für die  5000 Athleten reichlich gekocht ;)!

Samstag, 5
Uhr war die Nacht vorbei, was ok war, denn im Zelt war es ziemlich
frisch….Start des Gigathlon 2011 mit den Inlinern nach Sion, nachdem  der Velofahrer schon per Shuttle als Erster
das Camp verliess und wartete. Die Nächste sollte ich sein, in Crans Montana,
1400 m Höhe und entsprechend kühl sobald
die Sonne fort war. Mein Start verzögerte sich um einiges und ich fror
mit den restlichen Schwimmerinnen trotz Neo in der Wechselzone. Leider war
Claudia mit den Inlinern gestürzt und hatte dadurch eine längere Zeit benötigt.
Zum Glück aber ist nichts weiter passiert, so dass sie uns am Sonntag als
Läuferin auf den Gipfel des Gigathlon in Zermatt führen konnte!

Endlich eingetroffen, schnappte ich den Transponder von Lee und rannte was ich konnte
zum Wasser. Mit für mich  erstaunlich hoher Frequenz  Manier zog ich meine 4 runden
durch, immer ein Landgang mit hoher Böschung (Niedrigwasser im See) dabei. Die Helfer hoben uns quasi wieder ins Wasser  ;O).

In gewohnter Triathlonmanier zog ich den Neo halb aus, um schneller zu sein,
machte dabei noch ein paar Plätze gut und übergab den Chip an den Läufer, der
nun mit Stöcken rauf auf den Gletscher lief bzw. ging (1600 HM).

Nach etwas Pause in der Sonne zogen wir los, um mit der Gondel auf die Plaine Morte zu fahren,
die trockenen Sachen für den Läufer zu bringen. Leider verzog sich oben die
Sonne, so dass der Ausblick etwas wolkig war und eben eiskalt… Oli kam
schneller als erwartet oben an, die „chipträger“ hatten Vorrang in der Gondel,
da der Biker in Crans Montana wartete, somit mussten alle Supporter gefühlte 2
Stunden verweilen in den Schlangen vor den Gondeln. Längst war Andrea im Ziel,
als wir eintrafen, sehr müde, aber schon „angefixt“ vom Spirit of Gigathlon!

Sonntag war der Biker zuerst fort mit dem Shuttle nach Leukerbad,wo er den Inliner
erwartete, der um 6 Uhr gestartet war. Ich übernahm in Raron vom Biker den
Transponder, fast aufgelöst in der Hitze im Tal von Raron….aber dann sehr froh,
schwimmen zu dürfen. Bis zum See galt es, sich erstens nicht die Füsse
aufzuschneiden im dicken Gras oder auf dem Weg mit Schotter….dann eine ewig
lange Asphaltstrecke (zum Glück hatten sie Sprinkler aufgestellt), insgesamt
sicher 800m, bevor es ins kühle Nass ging, dieses Mal gegen den Uhrzeigersinn.
4 Runden mit den üblichen Aus- und Einstiegen, leider hat der Chip nicht so
funktioniert, das Klettband war auch viel zu  lang und hing vom Fuss runter, so dass ich
beim Schwimmen nur einbeinig leichten Kraulschlag machte, einmal habe ich
angehalten und kontrolliert, ob der Klettverschluss fest genug war, besser als
verlieren dachte ich. Die Zeit war nicht so toll, aber sicher mit den langen
Wegen inkl. dann okay. Ich übergab an den Velofahrer, der dann meinte,  ich sei wieder „sailfishlike“ unterwegs
gewesen!!! Jetzt gab es eine Besonderheit, ein Massenstart der Läufer von
Zermatt hoch auf den Gornergrat, während der Velofahrer die 40 km mit   HM überwand. Oben sollte Claudia dann mit
der Gondel hinunter und an Lee abgeben, der unser Team mit nochmals mit 68 km
und 1211 hm nach Turtmann ins Ziel fahren  sollte.

Mit Fabiana, die ich immer im Zielbereich traf (trotz vielen Leute), fuhr ich nach
Turtmann im Shuttlebus zurück. Nach ausgiebiger Dusche fanden Andrea und ich,
dass es an der Zeit war, ein oder zwei Bierchen zu trinken und im Zielbereich
die Sieger zu feiern. Zwischendrin gab es noch lecker Essen und ein paar tolle
Einlagen der Trials, bevor die Singles, Couples und Teams of Five nach und nach
hereinkamen. Als Lee in Sicht war (dank der weissen Kluft super erkennbar),
schnappten wir ihn und liefen zusammen ins Ziel, leider ohne Oli und Claudia,
die beide bereits weitergereist waren.

Müder, aber glücklich, ging es umgehend nach Zürich zurück! Es blieb das stolze Gefühl, mit
dem Team zwei super schöne Tage mit 340 km und 11.111 Höhenmetern erlebt zu haben.

Für mich war es ein absolut lohnenswerter Wettkampf und es riecht nach Wiederholungstat
….in 2012 oder 2013 oder wenn es passt.

 

 

 

 

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